Energie
Der Energieverbrauch der FKB unterteilt sich in zwei Bereiche: zum einen die für die eigene Geschäftstätigkeit benötigte Energie (Gebäude, IT, Mobilität) und zum anderen – was wesentlich mehr ins Gewicht fällt – die Energie, die von den Immobilien verbraucht wird, die die Bank im Kanton finanziert.
Energieverbrauch durch die Geschäftstätigkeit der Bank
2025 belief sich der Energieverbrauch für den internen Betrieb der FKB auf etwas mehr als 3400 MWh. Dieser Verbrauch verteilt sich wie folgt:
- Heizung (ca. 60%): der wichtigste Faktor für den Energieverbrauch unserer Gebäude
- Strom (ca. 40%): für Beleuchtung, Belüftung und den Betrieb unserer internen IT-Infrastruktur Die FKB hat sich für das Produkt PLUS der Groupe E AG entschieden (für Niederlassungen, bei denen diese Wahl möglich ist). Der Strom stammt zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen mit Herkunftsgarantie, überwiegend aus den Wasserkraftwerken der Groupe E und von unabhängigen Produzenten der Region, insbesondere im Bereich Solarenergie. Für die grösseren Standorte (den Hauptsitz in Freiburg und die Niederlassung in Châtel-St-Denis) bezieht die Bank das Produkt OPTIMO Plus der Groupe E AG, das zu 100% erneuerbare Wasserkraft garantiert und als Strom aus der Schweiz und Europa zertifiziert ist.
- Mobilität (0,2%): Der Energieverbrauch unserer Firmenflotte macht nur einen geringen Anteil am gesamten Energieverbrauch aus (6 MWh).
Energieeffizienz und Energiewende
Gegenwärtig stammen etwas mehr als 50% des gesamten Energieverbrauchs der Bank aus erneuerbaren Quellen. Die restlichen 50% stammen hauptsächlich aus mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungen, die sich in gemieteten Räumlichkeiten oder in eigenen, noch sanierungsbedürftigen Gebäuden befinden.
Die FKB setzt seit 15 Jahren ein umfangreiches Programm zur energetischen Sanierung ihrer Niederlassungen um, wodurch der Grossteil der bisher erzielten Emissionsreduktionen erklärt werden kann. Das bedeutendste Projekt betrifft den Hauptsitz in Freiburg, wo allein die Heizung fast ein Drittel des Gesamtverbrauchs (1060 MWh) ausmacht. Nach der vor kurzem erfolgten Sanierung der Fassaden und Fenster konzentrieren sich die Bemühungen nun auf die Umstellung der FKB auf eine neue Energiequelle: Das Gebäude wird im Laufe des Jahres 2028 an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen. Durch diesen bedeutenden Schritt wird der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch der Bank bis Ende 2028 von 50% auf 82% steigen.
Externer Energieverbrauch
Abgesehen von ihren eigenen Räumlichkeiten betrifft die wichtigste quantifizierbare Energiequelle im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Bank ihre ausgelagerte IT-Infrastruktur (Server, die für die Bereitstellung von Online-Banking-Diensten benötigt werden). Der Stromverbrauch dieser externen Server wird auf weniger als 3 MWh pro Jahr geschätzt, was 0,2% des eigenen Stromverbrauchs der Bank ausmacht.
Dabei ist anzumerken, dass diese externen Partner ausschliesslich Strom aus zu 100% erneuerbaren Energiequellen beziehen.
Energieverbrauch der finanzierten Objekte: der eigentliche Dreh- und Angelpunkt für Massnahmen
Um die tatsächlichen Auswirkungen zu veranschaulichen, berechnete die FKB den geschätzten Energieverbrauch der Gebäude, die in ihrem Hypothekarportfolio enthalten sind. Diese Immobilien verbrauchen insgesamt rund 1’019’000 MWh für Heizzwecke und 301’000 MWh Strom (insgesamt also 1’320’000 MWh).
Der von der Bank finanzierte Immobilienbestand verbraucht somit fast 400 Mal so viel Energie wie die Bank selbst.
Angesichts dieser erheblichen Verantwortung verfolgt die FKB gegenüber ihrer Kundschaft eine proaktive Strategie:
- Finanzielle Anreize: Gewährung von Krediten zu Vorzugszinsen (Hypothek Öko und Hypothek Öko Renovation) für den Bau energieeffizienter Gebäude und für energetische Sanierungsvorhaben
- Proaktive Beratung: Einführung eines Weiterbildungsprogramms für Beraterinnen und Berater, um sie in die Lage zu versetzen, die Kundschaft für Energiefragen zu sensibilisieren und sie bei ihren Sanierungsvorhaben zu begleiten.
Ziele 2024–2027
- Wir erhöhen die Energieeffizienz unserer Gebäude, setzen umweltfreundliche Ressourcen ein und reduzieren den durch unsere Tätigkeiten verursachten Abfall auf ein Minimum.
- Wir beziehen unseren Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien.
- Bis 2027 wollen wir die Treibhausgasemissionen, die durch unsere Aktivitäten verursacht werden, um 10% gegenüber 2019 senken.
- Bis 2027 werden wir unsere Energieeffizienz im Vergleich zu 2008 um 30% steigern.
- Sobald Fernwärme verfügbar ist, werden alle unsere Gebäude damit versorgt.
- Wir investieren entsprechend unserem CO2-Ausstoss in Projekte der Stiftung Carbon Fri und erhalten dafür das Label «Carbon Fri».
- Anhand unserer von Climate Services erstellten CO2-Bilanz aktualisieren wir jährlich unseren Massnahmenplan.