Eine verantwortungsvolle Arbeitgeberin
Mit 602 Mitarbeitenden ist die FKB eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen im Kanton Freiburg. Die Zahl der Beschäftigten steigt, und die Fluktuationsrate bleibt niedrig (4,6%). Der Personalaufwand belief sich 2025 auf 86,3 Millionen Franken. Er lag damit über dem des Vorjahres (82,9 Millionen Franken).
Arbeitsbedingungen, Beschäftigung
Mit ihrer langfristig ausgerichteten Unternehmenspolitik bietet die FKB sichere Arbeitsplätze im Rahmen eines leistungsstarken Unternehmens. Die Bank unterstützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eine aufmerksame Führung und Entwicklungsmassnahmen, die auf sämtlichen Ebenen umgesetzt werden. Sie stärkt den Unternehmergeist, indem sie Verantwortung delegiert und ihre Teams so weit wie möglich in Entscheidungsprozesse einbezieht.
Die Bank fördert den internen Austausch durch einen direkten Dialog zwischen dem Präsidenten der Generaldirektion und den Mitarbeitenden – etwa in informellen Gesprächsformaten wie bei einem Frühstück, bei dem Ideen und Erwartungen offen besprochen werden können, sowie über eine von jungen Mitarbeitenden betreute Ideenbox. Aus dieser Ideenbox ergaben sich bereits mehrere konkrete Projekte. So haben beispielsweise zwei Lernende im letzten Ausbildungsjahr ihre Maturaarbeit zum Thema freiwilliges Engagement von Unternehmen verfasst und dabei einen «Baumpflanztag» organisiert, der 2026 stattfinden wird. Das Ziel ist klar: eine Pilotmassnahme mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt zu entwickeln, die Mitarbeitende einbezieht und gleichzeitig logistisch einfach realisierbar ist. Die beiden Verantwortlichen des Projekts arbeiteten mit der Corporation forestière Forêts-Sarine zusammen, die ihr technisches Fachwissen zur Verfügung stellte und den Rahmen für die Anpflanzung festlegte. Mit solchen Projekten sollen ein nachhaltiger ökologischer Beitrag geleistet und der Teamzusammenhalt gestärkt werden. Die Bank unterstützte diese motivierten jungen Menschen, indem sie das Projekt finanzierte.
Die FKB bietet auf allen hierarchischen Ebenen attraktive Arbeitsbedingungen, die sich gut mit dem Familienleben vereinbaren lassen. Sie ermöglicht einen stufenweisen Übergang in den Ruhestand, bietet Jahresarbeitszeit und unbezahlte Ferien, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlichen Projekten und privaten Aktivitäten widmen können.
Sofern es die Arbeitsbedingungen zulassen, haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, unbezahlten Langzeiturlaub zu nehmen oder ihren Ferienanspruch mittels einer Gehaltskürzung zu optimieren.
2023 erhöhte die FKB die Anzahl der Ferien für Auszubildende von fünf auf sechs Wochen.
Die Bank gewährt einen Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen (zwei Wochen mehr als das gesetzliche Minimum) sowie einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen (gesetzliches Minimum). 2025 gingen elf Mitarbeiterinnen in den Mutterschaftsurlaub. Alle kehrten danach an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Mitarbeitenden können in der Kinderkrippe der Universität Freiburg von der FKB finanzierte Plätze nutzen. Die Option, von zu Hause aus zu arbeiten, erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenfalls.
Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden wird regelmässig überprüft, insbesondere im Rahmen des Qualifikationsgesprächs, das die Zufriedenheit auf drei Ebenen beurteilt: Einzelperson, Team und Bank. Das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch ergonomische Arbeitsplätze, Raumkonzepte mit flexiblen, individuell höhenverstellbaren Schreibtischen und Pflanzen auf den einzelnen Etagen gefördert. Zudem werden die Leistung, die Kompetenzen und der Weiterbildungsbedarf aller Mitarbeitenden individuell beurteilt.
Als Folge der seit mehreren Jahren ergriffenen Massnahmen im Bereich der Mobilität bestätigte der Gemeindeverband Freiburg, dass die FKB die Anforderungen für einen Mobilitätsplan erfüllt. Dank dieses Programms erhalten die Mitarbeitenden finanzielle Vergünstigungen auf Frimobil-Jahresabonnements. Dadurch wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gefördert. Auch die Lebensqualität der Abonnentinnen und Abonnenten wird verbessert, da sie weniger Stress durch Fahrten auf stark befahrenen Strassen ausgesetzt sind.
2025 beschloss die Bank zudem, allen ihren Mitarbeitenden ein Halbtax-Abonnement anzubieten. Mit diesem können sie in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln der Schweiz zum halben Preis oder zu ermässigten Tarifen reisen.
Das Halbtax-Abonnement ist eine neue Massnahme zur Förderung der kollektiven Mobilität, die sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich konkret zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs beiträgt. Solche Anreize sollen den Komfort und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden erhöhen und gleichzeitig dazu beitragen, die durch den Pendelverkehr verursachten Treibhausgasemissionen zu senken.
Mitarbeitende der FKB sind bei der Pensionskasse des Personals der Freiburger Kantonalbank versichert, deren Deckungsgrad bei 116% liegt. Die FKB zeichnet sich durch grosszügige Leistungen aus: Die durchschnittlichen Beiträge entsprechen dem 2,5-Fachen derjenigen der Mitarbeitenden. Die Leistungsprämie wird ebenfalls in die Pensionskasse einbezahlt.
2024 stellte die FKB ihren Mitarbeitenden eine Onlineplattform zur Verfügung, über die sie jederzeit ihre Pensionsbedingungen ermitteln und Simulationen durchführen können.
Diversität und Chancengleichheit
Die Lohnpolitik der FKB folgt dem Grundsatz «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit». Im Herbst 2024 erhielt die FKB das SGS-Zertifikat «Fair-ON-Pay Advanced», das die Einhaltung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern bescheinigt. Das Zertifikat ist vier Jahre lang gültig. Das Funktionsmodell der FKB bildet den Eckpfeiler für die Umsetzung der Lohngleichheit. Sämtliche Funktionen werden mittels einer einheitlichen Skala und anhand objektiver Kriterien bewertet.
Die FKB setzt auf gemischte Teams (hinsichtlich Geschlecht und Alter), die in der Lage sind, kreativere, tragfähigere und qualitativ hochwertigere Lösungen zu entwickeln. Sie bekämpft Vorurteile und jede Form von Diskriminierung am Arbeitsplatz und fördert die Vielfalt der Mitarbeitenden. 2025 wurden bei der FKB keine Diskriminierungsfälle festgestellt.
Frauen machten 2025 51,5% des gesamten Personalbestands der Bank aus. Die FKB hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen.
Die Bank bekennt sich entschieden zur Chancengleichheit und zu fairen Einstellungsbedingungen und schreibt alle Stellen intern und extern aus. Ob in Teilzeit oder Vollzeit – alle Mitarbeitenden profitieren von denselben von der FKB als Arbeitgeberin garantierten Arbeitsbedingungen.
Die FKB trägt den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden Rechnung, indem sie ihnen massgeschneiderte Lösungen anbietet: So fördert sie insbesondere die Teilzeitarbeit, indem sie bei allen ausgeschriebenen Stellen konsequent verschiedene Beschäftigungsgrade zur Auswahl stellt.
Die FKB unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb reduzierte sie die Anzahl der festen Arbeitszeiten, zu denen die Anwesenheit der Mitarbeitenden verpflichtend ist, und ermöglicht es ihnen so, ihre Arbeitszeiten besser mit privaten Verpflichtungen in Einklang zu bringen.
Die FKB bietet ihren Beraterinnen und Beratern die Möglichkeit zum Jobsharing, sodass sie Privat- und Berufsleben besser miteinander vereinbaren und gleichzeitig weiterhin eine verantwortungsvolle Position bekleiden können.
Mitarbeitende der FKB haben die Möglichkeit, einen Tag pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten, wodurch ein guter Teamzusammenhalt und eine gute Work-Life-Balance gewährleistet werden. Eine Richtlinie beschreibt und definiert die Abläufe, Bedingungen und die Organisation der Arbeit im Homeoffice.
Gesundheit und Arbeitssicherheit
Die FKB ergreift Präventionsmassnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und setzt sich dafür ein, das Risiko von Berufskrankheiten auf ein Minimum zu reduzieren. Sie schützt die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Ergonomie am Arbeitsplatz hat Priorität: Den Mitarbeitenden stehen höhenverstellbare Schreibtische zur Verfügung, sodass sie die Möglichkeit haben, im Stehen zu arbeiten. Zudem hat sich die FKB von einem auf Ergonomie spezialisierten Unternehmen beraten lassen. Um psychischen Problemen vorzubeugen, arbeitet die FKB mit der «Clinique du travail» (Arbeitsmedizinische Klinik) zusammen, die bei Bedarf Personen individuell betreut, bei denen Anzeichen für Überlastung vorliegen oder die Opfer von Mobbing geworden sind.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit ausfallen, werden persönlich betreut. In enger Zusammenarbeit mit dem Versicherer der Bank und der Invaliditätsversicherung wurde ein Begleitprozess für erkrankte Mitarbeitende etabliert, um diesen eine Rückkehr unter den bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen. 2025 wurde gemeinsam mit der «Clinique du travail» eine Konferenz für Teamleitende organisiert, um ihnen dabei zu helfen, Anzeichen eines Burnouts frühzeitig zu erkennen.
Unsere Mitarbeitenden profitieren von einem hervorragenden Versicherungsschutz sowohl für berufliche als auch für private Risiken. Um ihnen die besten Methoden zur Gewährleistung ihrer Sicherheit und zum Schutz ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz zu vermitteln, stehen ihnen Weiterbildungen und E-Learning-Module zur Verfügung. Jedes Jahr müssen die Mitarbeitenden ihre Kenntnisse im Bereich Sicherheit durch ein oder mehrere E-Learning-Module auffrischen.
Mit Kundinnen und Kunden in Kontakt stehende Mitarbeitende werden regelmässig darin geschult, wie sie sich bei Übergriffen jeglicher Art verhalten sollen.
In den einzelnen Etagen der Zentrale und in den Zweigstellen sind Defibrillatoren installiert, um im Notfall Erste Hilfe leisten zu können. Alle zwei Jahre werden die Bankangestellten in der Benutzung dieser Geräte geschult, und auf jeder Etage der Bankzentrale ist eine Person dafür verantwortlich.
Die FKB ermutigt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sport zu treiben. Sie bietet die Möglichkeit, sich für mehrere Laufveranstaltungen im Kanton Freiburg anzumelden, zum Beispiel für den Kerzerslauf. Darüber hinaus bietet die Bank eine Vielzahl weiterer sportlicher Aktivitäten an, die für jedes Profil geeignet sind und oft im Rahmen von Einsteigerkursen besucht werden können (unter anderem: Boule, Eishockey, Golf, Rudern, Volleyball, Yoga).
Im Jahresverlauf organisiert die Bank regelmässig Freizeitveranstaltungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien, wie zum Beispiel einen Wintertag in einem Freiburger Skigebiet. Die Teilnehmenden können die Aktivität selbst wählen (Skifahren oder eine Wanderung im Schnee). Im Anschluss daran treffen sich dann alle wieder zu einem gemeinsamen Mittagessen. An solchen Veranstaltungen lassen sich sportliche Momente im Freien zusammen geniessen und gleichzeitig wird die körperliche Aktivität gefördert.
Für alle, die lieber den «Kopf trainieren», werden Aktivitäten wie Kartenspiele angeboten, zu denen auch die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank eingeladen werden. All diese Angebote tragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Teilnehmenden bei und stärken den Teamgeist.
Aus- und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildung ist die Grundlage jedes dynamischen Unternehmens. Aus diesem Grund misst die FKB sowohl der Grundausbildung (Nachwuchsförderung) als auch der Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden auf allen Hierarchieebenen grosse Bedeutung bei (Personalentwicklung).
Nachwuchsförderung
Die FKB bildet jedes Jahr zahlreiche Lernende sowie Praktikantinnen und Praktikanten in ganz verschiedenen Bereichen aus. 2025 waren bei der FKB 20 Auszubildende und 4 Allround-Praktikantinnen und -Praktikanten beschäftigt, was 5% des gesamten Personalbestands entspricht. Die Auszubildenden und Allround-Praktikantinnen und -Praktikanten, die ihre Ausbildung im Jahr 2025 abschlossen, entschieden sich mehrheitlich dafür, ihre Karriere bei der FKB fortzusetzen. Diese Loyalität ist für die FKB eine Quelle grosser Zufriedenheit, da sie beim Aufbau ihrer Zukunft auf das Engagement und die Kompetenzen des Nachwuchses setzt. Darüber hinaus bietet die FKB seit 2025 ein neues Einstiegsprogramm (Trainee-Programm) für junge Menschen mit Bachelor- oder Master-Abschluss an. Während eines 18-monatigen Praktikums sammeln die Teilnehmenden Erfahrungen in einem bestimmten Bereich der Bank (z. B. Rechtsabteilung/Compliance, Anlagen, CSR usw.) und können dabei ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Wie auch bei der Ausbildung der Lernenden und beim Allround-Praktikum besteht das Ziel dieses neuen Angebots darin, den eigenen Nachwuchs auszubilden.
Personalentwicklung
Die Personalentwicklungspolitik der FKB ist im Konzept «Personalentwicklung» festgelegt. Ihr Ziel ist es:
- die Entwicklungsmassnahmen auf die Strategie der Bank für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wachstum abzustimmen;
- die Attraktivität und Bindung von Talenten zu fördern;
- Kompetenzen zu entwickeln, um aktuellen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden;
- die Agilität, die Zusammenarbeit und die kollektive Leistung zu fördern.
Zur Erreichung dieser Zielsetzungen ist die Personalentwicklung in vier Säulen gegliedert:
Berufliche Entwicklung
Das Ziel dieser Säule besteht darin, die für jede Funktion erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen (Tätigkeiten, Produkte, Anwendungen, Kommunikation und Kundenbeziehungen, persönliche Entwicklung, Sprachen usw.) sowie die damit verbundenen Verantwortlichkeiten sicherzustellen, die spezifischen Bedürfnisse und Entwicklungen der einzelnen Berufsfelder zu frühzeitig zu erkennen, Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen und so die interne Mobilität zu ermöglichen.
Compliance, Recht, Risiko, CSR und Sicherheit
Diese Säule soll die Einhaltung und Befolgung von Gesetzen, Richtlinien und Reglementen gewährleisten, indem sie geeignete Weiterbildungsmassnahmen anbietet und Entwicklungen frühzeitig erkennt.
Leadership
Die Säule «Leadership» verfolgt das Ziel, Führungskräften alle erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, damit sie ein Verhalten fördern, das eine Kultur der Eigenverantwortung sowohl fördert als auch einfordert. Sie soll Führungskräften die Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen stetig zu erweitern.
Begleitung und Change Management
Diese Säule dient dazu, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Entwicklung, ihrer beruflichen Laufbahn und bei organisatorischen, digitalen oder kulturellen Veränderungen zu unterstützen. Sie regt zudem die Entwicklung einer echten Kultur der Veränderungen an, die allen die Möglichkeit bietet, sich weiterzuentwickeln und dabei motiviert und engagiert zu bleiben.
Die Entwicklung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters muss aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden:
- erstens die aktuelle Tätigkeit, bei welcher der Schwerpunkt auf den für die jeweilige Position erforderlichen und gewünschten Kompetenzen liegt;
- zweitens die künftige Tätigkeit, bei der es um den erforderlichen und geplanten Entwicklungsweg zum Erreichen einer neuen Position geht.
Den Mitarbeitenden werden folgende Entwicklungsmassnahmen angeboten:
- Weiterbildungsplan für jede Funktion (Fachbereich), in dem die erforderlichen Kompetenzen und die Möglichkeiten zu deren Erwerb klar dargelegt sind. Diese Ausbildungsgänge decken alle Kompetenzbereiche ab (fachliches Wissen, IT-Kenntnisse, Compliance und Recht, Risiko und Sicherheit, Kommunikation und Kundenbeziehungen, Soft Skills);
- persönlicher Entwicklungsplan;
- Programm zur Validierung von Kompetenzen (Zertifizierung);
- jährliche Auffrischung;
- Weiterbildungs- und Kompetenzentwicklungsplan für Führungskräfte;
- Ausbildungsgänge mit Abschluss;
- Mentoring: Vermittlung von Know-how durch eine erfahrene Mitarbeiterin oder einen erfahrenen Mitarbeiter zur Förderung der beruflichen Entwicklung;
- Coaching: gezielte Begleitung zur Erreichung konkreter Leistungs- oder persönlicher Entwicklungsziele;
- Assessment: umfassende Beurteilung (Übungen, Rollenspiele, psychometrische Tests) zur Ermittlung von Kompetenzen, Verhaltensweisen und Potenzial.
Eine interne Richtlinie greift die wichtigsten Punkte dieses Konzepts auf und enthält zudem detailliertere Informationen zu den Bedingungen und Anforderungen für jede Art von Entwicklungsmassnahme.
Weiterbildungs- und Förderprogramme für berufliche Übergänge und das Karriereende
Da die Entwicklung von Kompetenzen ein zentraler Bestandteil der Strategie der FKB ist, wurde 2025 beschlossen, dieses Thema vom jährlichen Qualifikationsprozess, zu dem es bisher gehörte, zu trennen. Im Rahmen der in der Division Privatkunden durchgeführten Pilotphase wurden im ersten Halbjahr alle Verantwortlichen der strukturellen Einheiten fortgebildet. Ferner war der persönliche Entwicklungsplan im Sommer 2025 Gegenstand von mindestens zwei Gesprächen mit allen Mitarbeitenden, bei denen die für das folgende Jahr geplanten Entwicklungsmassnahmen festgelegt wurden. Er soll bis 2026 in der gesamten Bank eingeführt werden.
Die Aus- und Weiterbildungsprogramme der FKB orientieren sich am beruflichen Lebenszyklus der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Einstellung, Karriere, Ruhestand).
Einstellung
Für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist bei der Einstellung ein gemeinsames Programm vorgesehen, das insbesondere drei Einführungstage, Weiterbildungen zu Rechtsfragen und Compliance sowie mehrere E-Learning-Module (Produkte, Verfahren und Kenntnisse der FKB, Cybersicherheit, Rechtsfragen und Compliance) umfasst.
Karriere
Im Anschluss daran wird ein auf die Funktion abgestimmtes Programm angeboten. Das mit der Funktion verbundene Programm (als Ausbildungsgang bezeichnet) legt fest, über welche Kompetenzen die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter verfügen muss, um ihre bzw. seine Funktion auszuüben, und wie diese Kompetenzen erworben werden können, falls sie noch fehlen. Derzeit verfügen zwei Drittel der Abteilungen der Bank über einen eigenen Ausbildungsgang. Bis Ende 2027 sollen diese Programme für alle Funktionen festgelegt werden.
Auch für Führungspositionen gibt es einen eigenen Ausbildungsgang, der unter anderem ein Leadership-Zertifikat (der Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung, SVF), jährliche Führungsworkshops und regelmässige Auffrischungskurse umfasst.
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter unterliegt den Vorgaben ihres bzw. seines Ausbildungsgangs und muss innerhalb von drei Jahren nach Stellenantritt alle Kompetenzen erwerben. Zudem unterliegen die dem Bereich Kundenservice zugeordneten Aufgaben verschiedenen Zertifizierungen (Kompetenznachweis):
- Beraterinnen und Berater ohne Kundenportfolio: interne Zertifizierung (29 Personen);
- Beraterinnen und Berater mit Kundenportfolio: SAQ Zertifikat (132 Personen). Das SAQ Zertifikat (Swiss Association for Quality) ist ein Qualitätssiegel und bescheinigt, dass dessen Inhaberin oder Inhaber über die erforderlichen Kompetenzen verfügt und die für den Beruf geltenden Verhaltensregeln kennt;
- Service-Line-Beraterinnen und -Berater: CallNet-Zertifizierung (2 Personen).
Zusätzlich zu den Ausbildungsgängen sind jedes Jahr Auffrischungsprogramme in Form von E-Learning-Kursen vorgesehen, um für den Fortbestand der Kompetenzen in den Schlüsselbereichen Compliance, Recht, Risiko, CSR, Sicherheit und Produkte zu sorgen. 2025 mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kenntnisse zu folgenden Themen auffrischen: Bekämpfung von Geldwäscherei, Sicherheit am Schalter, KYT (Know Your Transaction), unbeabsichtigte Insider-Risiken, Kreditkarten, Immobilienbewertung und Datenschutzgesetz.
Für jedes Projekt der FKB, das die Weiterentwicklung der Kompetenzen von Mitarbeitenden erfordert, wird ein Schulungskonzept erstellt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Kenntnisse laufend auf den neuesten Stand gebracht oder neue Kompetenzen erworben werden. Im Minimum werden Informationsveranstaltungen organisiert oder, falls erforderlich, vertiefende Schulungen.
Die FKB unterstützt zudem aktiv alle Personen, die eine weiterführende Ausbildung/Weiterbildung absolvieren möchten. Diese Unterstützung steht allen Mitarbeitenden mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 50% offen und orientiert sich am Bedarf für die aktuelle Funktion oder an einer allfälligen Weiterentwicklung. Jedes Jahr absolvieren etwa 50 Mitarbeitende einen solchen Ausbildungsgang.
2025 wurden folgende Abschlüsse erfolgreich erworben:
- 1 Bachelor HES
- 1 HF-Diplom
- 4 eidgenössische Fachausweise
- 1 CAS
- 20 spezifische Zertifikate und Diplome
Neben Aus- und Weiterbildungen, Informationsveranstaltungen und Zertifizierungen bietet die FKB auch Folgendes an:
- Mentoring: Vermittlung von Know-how durch eine erfahrene Mitarbeiterin oder einen erfahrenen Mitarbeiter zur Förderung der beruflichen Entwicklung;
- Coaching: gezielte Begleitung zur Erreichung konkreter Leistungs- oder persönlicher Entwicklungsziele;
- Assessment: umfassende Beurteilung (Übungen, Rollenspiele, psychometrische Tests) zur Ermittlung von Kompetenzen, Verhaltensweisen und Potenzial.
Pensionierung
Ab dem 55. Lebensjahr besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwei Kurse zur Vorbereitung auf die Pensionierung:
- Mit 55: Die Pensionierung und ihre finanziellen Aspekte (Finanzplanung und Erbrecht)
- Mit 60: Pensionierung – wie soll das Leben danach aussehen? Wir bieten eine individuellere Betreuung an, um über Lebensentwürfe für den Ruhestand nachzudenken und dabei wichtige Themen wie Gesundheit, Wohlbefinden und verfügbare Hilfsangebote anzusprechen.
Dabei ist zu beachten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu ihrer Pensionierung zu Weiterbildungen, jährlichen Auffrischungskursen und der Erneuerung ihrer Zertifizierungen verpflichtet sind.
Weiterentwicklung einer verantwortungsvollen Beratung
2023 wurden Weiterbildungen zum Thema Nachhaltigkeit sowohl im Bereich der Gebäudesanierung als auch im Bereich der Kapitalanlagen ins Leben gerufen. Diese werden seitdem weitergeführt.
Es wurde eine Partnerschaft mit dem Amt für Energie des Kantons Freiburg, der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg sowie der KGV geschlossen. Das Ziel: die Kompetenzen der Bankberaterinnen und -berater im Bereich der energetischen Sanierung zu stärken, um die Kundschaft beim Übergang zu nachhaltigeren Gebäuden noch besser begleiten zu können. Diese Weiterbildungen finden zunächst als Präsenzveranstaltungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Seit Anfang 2024 bietet die Bank ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem eine Onlineschulung zum Thema energetische Sanierungen in Form von E-Learning-Modulen an, bei welchen die Themen aus dem Präsenzunterricht aufgegriffen werden.
Beim Thema verantwortungsvolle Anlagen setzt die Bank Onlineschulungen ein, die von einem externen Unternehmen (Fintelligence) entwickelt wurden. Ferner werden interne Materialien beigezogen, die sich auf die verantwortungsbewusste Anlagepolitik der FKB stützen.
2025 organisierte die FKB eine Konferenz mit dem Titel «Integration von Nachhaltigkeit und Naturrisiken in die Bankstrategie». Zwei Experten, Gaël Giraud und Rodolphe Bocquet, hatten Gelegenheit, sowohl auf Fragen einzugehen, die im Arbeitsalltag der Beraterinnen und Berater der Bank auftauchen, als auch die strategischen Leitlinien, die durch das schweizerische Regulierungsumfeld beeinflusst werden, zu diskutieren:
- Wie kann man am besten auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden der Bank eingehen, die durch die beschleunigte Erderwärmung und die ökologische Mehrfachkrise generell entstehen?
- Wie wirkt sich die Erwärmung auf den fortschreitenden Rückgang der Artenvielfalt, die Verknappung von Wasser und Bodenschätzen aus, die für die kantonale und nationale Industrie benötigt werden?
- Wie lässt sich das Klimarisiko in die Strategie der Bank integrieren?
Ziele 2024–2027
- Wir schreiben alle offenen Stellen sowohl intern als auch extern aus.
- Wir setzen unsere Bemühungen fort, den Anteil von Frauen in Führungspositionen innerhalb der nächsten drei Jahre um 5% zu erhöhen.
- Mithilfe von Ausbildungen und Allround-Praktika bilden wir den Nachwuchs aus, der mindestens 5% des Personalbestands der Bank ausmacht.
- Wir ermutigen junge Menschen dazu, eine von der Bank finanzierte Hochschulausbildung zu absolvieren.
- Wir fördern die Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem sichern wir ihre Beschäftigungsfähigkeit, indem wir ihnen einen Entwicklungsplan unterbreiten.
- Wir garantieren eine faire Lohnpolitik. Dieser Grundsatz der Fairness wird regelmässig von dem externen Institut «Comp-On» geprüft. Das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern darf nicht mehr als 5% betragen.
- Wir sind uns der Bedeutung der Gesundheit am Arbeitsplatz bewusst und ergreifen Massnahmen, um die Zahl der krankheits- oder unfallbedingten Fehltage unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verringern. Die Ausfallquote sollte die Obergrenze von 5% nicht überschreiten.
- Wir bieten moderne Arbeitsmodelle an (z. B. Jobsharing). Flexible Beschäftigungsgrade, berufliche Mobilität für Beraterinnen und Berater sowie die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, tragen dazu bei, unsere Mitarbeitenden an das Unternehmen zu binden. Die Fluktuationsrate bleibt weiterhin niedrig (< 5%).